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Allemann an Bord

CDs
ALLEMANN AN BORD
Die De-Luxe-CD mit Jazzband und vielen Klassikern.

1       Bruno
Der Song existierte schon zwei Jahre, aber dann kam «Super 8» von Züri West und da klangen sie halt wieder anders. Geplant hatten wir, eine Patent-Ochsner-Parodie zu proben, aber die Band wurde nicht so recht warm damit. Kurzerhand wurde umdisponiert, nach einer Stunde Probe am Samstag gingen wir tags darauf ins Studio und siehe da...
2       Bubbles
Einfach ein Liedchen, so zum Mitpfeifen. Kam mir in den Sinn beim Radfahren. Ich liebe sie, diese einfachen Songs.
3       Keini Strähne meh
Oft werde ich gefragt (oft werde ich gar nichts gefragt, aber so geht’s nicht weiter), was ich denn gegen den Gölä habe. Die Antwort ist so einfach wie ehrlich: nichts! Als sagen wir mal Kabarettist muss ich nicht für oder gegen etwas sein. Ich schaue bloss rum, was interessiert die Leute, was könnte ein Thema sein? Lang hatte ich Mühe, an Gölä etwas zu finden, womit ich ihn parodieren konnte, doch dann fiel mir seine Frisur auf und schon hatte ich ein Thema.
4       Millionär
Wir wollten noch etwas Rassiges machen, da zog ich noch diesen Song aus dem Köcher. Ich musste ihn allerdings umtexten, und so viel getextet für ein einziges Lied habe ich noch nie: 4 verschiedene Texte, bis ich endlich zufrieden war.
5       Frei wia a Sunnastrahl
Im Original von Tyte-Stone. Die Geschichte hinter dem Song: 1985 gab’s einen Sampler in Graubünden, «Grischa’s Best of 85». Darauf sang Beat Meisser selig seinen Song «Di ufgehendi Sunna». Tyte Stone parodierten ihn, deshalb auch das bekannte «I fühl mi fri» im Text. Tja, und um Beat zu rächen kommt hier die definitive Version des Songs, und als Prättigauer fällt es mir natürlich einfach, «fri» zu singen. Mach ich ja eh. Komponiert und getextet wurde der Song von Marc Gilardi. Die Steel-Guitar am Schluss sollte den Zug simulieren, nur haben das die Allerwenigsten mitgekriegt.
6       Déchêlè
Mit dieser Polo-Hofer-Parodie bin ich schon seit 1992 unterwegs. Endlich hat sie es doch einmal auf eine CD geschafft.
7       Tango interrupti
Da spielte ich doch tatsächlich in einer Churer Pizokel-Rock-Band namens «Hit’n’Run». Alles wäre gut gewesen, bis ich mal einen Tango spielen wollte. Die Band war irritiert, einen Tango würden sie bestimmt nicht spielen. Das war dann mein Ende als Keyboarder bei «Hit’n’Run»", denn ich wollte nicht in einer Band mitspielen, die keinen einzigen Tango spielen mag. Dafür lernte ich sogar Kornett spielen (ein bisschen).
8       Mis Dach isch dr Himmel vo Züri
Musik von Otto Weissert, Text von Werner Wollenberger. Mein Vater war mit Zarli Carigiet, der dieses Lied im Original sang, gut befreundet. Er erzählte mir folgende Geschichte: Zarli logierte in Zürich im "Hinteren Sternen". Als er eines Nachts beduselt ins Hotel wollte, passte der Schlüssel partout nicht ins Schloss. Kein Wunder, der Schlüssel für die Vordertüre passt nie an der Hintertüre. So legte sich Zarli halt unten am See schlafen. Als er von einer Polizeipatrouille geweckt wurde, fing er an zu singen: «Mis Dach isch dr Himmel vo Züri, und s Bellevue mis Bett woni pfuus...» Das Lied ist aus dem Programm «Bündnerteller», den Text habe ich dahingehend abgeändert, als dannzumal ein Freund von mir in Züri auf der Gasse lebte... Wir wussten nicht, wie wir den Song arrangieren sollten. Mit der ersten Aufnahme war die Band nicht zufrieden. Hier eine kleine Spielerei bei der Reprise. Gitarrist Andi Schnoz fegte uns weg wartet mal ab, bis ihr dann das Kelly-Solo hört. Das Piano deichselte Andi Möckli erst im Nachhinein hinein. Für mich klingt’s wirklich nach Grossstadt, aber auch nach dem alten Geist des Niederdörflis.
9       Statement of a fool
Geschrieben 1988. Wir spielten ihn zuerst mit unserer Klosterser Band «Little Town Rock Corporation». Eine Art Heavy-Gospel.
10     Zrugg uf d’Bäum
Mein Versuch, einmal eine Art Reinhard-Mey-Text zu schreiben. Während ich ihn verfasste, schrieb ich zwischendurch noch einen anderen Song. Die Idee dazu habe ich von Kästners Gedicht «Einst haben die Kerls auf den Bäumen gehockt» und einigen Bemerkungen aus dem «Hitch Hiker’s Guide To The Galaxy».
11     Fun am Gian
War eine totale Feuerwehrübung: Am Freitag bekam ich den Auftrag, am Samstag den Text von Olivier Berger per Fax, in der Nacht auf Sonntag komponierte ich die Musik, am Sonntagabend nahmen wir den Gesang auf und Montagmorgen lief er bereits auf Radio Grischa. Es aufregend, einmal den Song des Tages gemacht zu haben. Und bei Gians Empfang in Chur und der Fahrt nach Arosa im Winter 1998, als der Song lief, hatten wir eine mordsmässige Fete! Das hätte eigentlich gereicht, aber nein, der Herr musste diesen Song auch noch im Studio aufnehmen; wir waren irre lang dran und es war sehr kompliziert. Deshalb hier noch die De-Luxe-Version.
12     Mis Dach isch dr Himmel vo Züri (reprise)
13     Pas d’ami comme Stephan
        Hier eine andere Form der Parodie. Kein Original von Eicher wurde verhunzt, sondern ich bemühte mich peinlich genau, die Musik und den Gesang so hinzukriegen, als sei es ein Lied für Stephan. Dasselbe gilt auch für Bruno. Begleitet haben mich hier sehr spontan Jan Mettier, der so Gitarre spielt wie ich’s gerne könnte und Gaudenz Jehli. Letzterer erklärte mir vor den Aufnahmen, er habe sogar mal eine Session mit S.E. gehabt. Na, wenn er da nicht geradzu prädestiniert ist für die Parodie, der Gaudenz! Und dem Stephan selber hat er auch gefallen.
14     I muess ga
10 Jahre hatte der Song schon auf dem Buckel. Es liegen noch viele Songs herum, die darauf warten, bis für sie die Zeit gekommen ist. «I muess ga» hätte ich gerne früher schon gespielt, aber nie waren die Musiker um mich rum für den Song geeignet oder mochten ihn spielen... Und, nach zehn Jahren, fand Michael Jäger endlich auch ein Thema für das Intro.
Zytglogge 4548
Produziert von Coni Allemann
Erschienen am 17. Juni 1999
 
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